Nervenkitzel

Der Wettkampf neigt sich dem Ende entgegen und heute Morgen steht tatsächlich schon die letzte Fahrt auf dem Programm. Wir könnens noch gar nicht so recht glauben, die Woche ist wie im Flug vergangen. Im Château Vollgas-Blaser-Strasi lässt es sich aushalten!

Als gestern Abend die Zwischenresultate veröffentlicht wurden, haben wir uns ungläubig in den Augen gerieben. Wir sind auf Platz 7. Und beim genauen Betrachten der Punkte, kommen wir zum Schluss, dass sogar noch mehr drin liegen würde. Wir sind also topmotiviert für die letzte Fahrt. Jetzt heisst es noch einmal Vollgas!

Ein letztes Mal gibt es einen gemeinsamen Start vom CLP und drei Mal dürft ihr raten; zwei HWZ-Aufgaben. Wir entscheiden uns für einen frühen Start und sind unter den ersten Ballons, die abheben. Marie-Lou und Lisi sind rechtzeitig am ersten Ziel um die Anfahrt der Ballons zu beobachten und hoffentlich auch unseren Markerabwurf zu bejubeln. Team Zeberli, Hugi und Blaser fahren das Kreuz perfekt an, wir sind schon ganz aufgeregt und können es kaum erwarten, dass nun auch Team Vollgas das Zielkreuz erreicht. Aber es sollte anders kommen: Der Wind, der die Ballone nach rechts und demzufolge zum Ziel hätte bringen sollen, stellt ab. Da ist nichts zu machen. Als würden die Ballons an eine unsichtbare Wand fahren, ist es für das verbleibende Feld unmöglich das Zielkreuz zu erreichen. Dave und Fäbu kämpfen um jeden (Kilo-) Meter und es bleibt ihnen nichts anderes übrig als per Logger zu markern.

Jetzt heisst es die Resultate abwarten. Die Rangveründigung ist auf 12:00 angesetzt. Bis dahin frühstücken wir und räumen etwas wehmütig unser Schlösschen.

Punkt 12:00 treffen wir zur Closing Ceremony in der brütend heissen Sporthalle ein, die Resultate lassen noch immer auf sich warten. Da hilft alles Aktualisieren der offiziellen Homepage nichts, da ist nichts...was für einmal nicht an der langsamen Internetverbindung liegt...  ein richtiger Nervenkitzel. Und dann um 12:45 bricht plötzlich freudiger Tumult unter den Schweizern aus! Die Resultate - endlich! Wir konnten uns haarscharf in den Top 10 halten! 10. Platz für Team Vollgas!!! Auch Team Blaser hat es noch in die Top 10 geschafft: 8. Rang. Team Hugi (3.) und Team Zeberli (1.) schaffen es aufs Podest. Wir fallen uns in die Arme und sind überglücklich!

 

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Fuchsjagd

Für die letzte Abendfahrt gab es eine Fuchsjagd vom Schlossgarte naus! Neben her fanden Feierlichkeiten mit Konzert, einem riesen Ballon in Form einer Harley und Feuerwerk statt. Es hatte also viiiiele Zuschauer! Kurz nach Abflug des Fuchsballons wurde auch schon die grüne Flagg egehisst und schnell füllten die Teams ihre Ballone mit Luft. Die Fahrt war rasch vorbei und mit knapp 7m haben Dave und Marie-Lou ein gutes Ergebnis erzielt.

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Sightseeing über Brissac

Nach dem feinen Rehpfeffer vom Chefkoch Werner gestern Abend und dem 9. Platz im Zwischenklassement, sind wir top motiviert für die heutige Morgenfahrt. Und so langsam sind wir ans frühe Aufstehen akklimatisiert. Der Wettkampfdirektor hält sein Versprechen und hat neben dem schon fast obligaten HWZ und FON ein spannendes Minimal Distance Douple Drop aka Pizza eingebaut.

Wir sind für einmal schnell bei der Startplatzsuche und sichern uns eines der begehrten rebenfreien Feldern. Wir bummeln tief Richtung Pizza, der Wind ist langsam, aber die Schweizer Taktik scheint aufzugehen. Wir sind unter den ersten Ballons, die die Pizza erreichen und können die beiden Marker eiskalt (oder so...) in die gegenüberliegenden Schnitze werfen. Wir geniessen das Spektakel der nach uns eintreffenden Ballons, bevor wir uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Die Winde drehen weniger nach rechts als erhofft. Kurzentschlossen entscheiden sich Dave und Lisi kurz vor dem HWZ um und fahren das westlichere Ziel an, in der Hoffnung da nicht auch vorbei zu ziehen. Das Herankämpfen lohnt sich und wir werfen dne Marker per Gravity Drop mit ca. 3m Abglage ab. Nun ist es ander Zeit, dass wir uns um die Strategie für die beiden FON's kümmern. Also die Anfahrt an ein virtuelles Ziel auf einer Höhe, die wir selber deklarieren können. Wir entscheidne uns tief zu bleiben und kämpfen über den Dächern von Brissac mit Blick aufs Château um jeden Meter und gegen die Zeit. Knapp vor Ende des Zeitfensters schliessen wir die letzte Aufgabe ab. Ballonfahren macht hungrig und so sitzen wir - nachdme wi rden Marker, der bei der gestrigen Abendfahrt aus unerfindlichen Gründen im Baum hängen geblieben ist, gesucht und gefundne haben - wieder einmal bei Speis und Trank.

 

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Rechtsrutsch im Korb

Nach einer intensiven Startplatzsuche in den Weinfeldern fanden wir einen kleinen Spickel zum Starten. Die zwei Aufgaben (JDG und HWZ) sind wir beide zus tartk rechts angefahren - wir warten noch auf die Resultate. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir, aufgrund einer rekordverdächtigen Einpackaktion die Gastankstelle unter den ersten Teams. Bis wir dann aber zu Hause im Château Rehpfeffer und Teigwaren in lauterer Runde geniessen konnten, hat es etwas gedauert, wir mussten erst die Öffnungszeiten der Gastankstelle abwarten...

 

 

 

 

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La vache qui rit

Heute Morgen lagen auf unserem Tisch im Competition Center zwei Marker parat und das Aufgabenblatt war voll: Vier anspruchsvolle Aufgaben gab es zu bestreiten; zuert ein Pilot Declared Goal gefolg tvon einem Hesitation Waltz. Anschliessen deinen Donut sowie zum Abschluss einen Ellbow. Der Startplatz war erneut für alle 82 Ballone auf dem gemeinsamen Feld. Die nadisna startenden Ballone boten einen schönen Anblick!

Das JDG und das nördliche HWZ konnten Dave und Marie-Louise gut erreichen. Der Marker musste bei beiden Zielkreuzen in der "gravity" Methode abgeworfen werden, was die ganze Sache noch erschwerte. Mit unter 5m beim JDG und etwa 10m beim HWZ sollten wir aber dabei sein!

Den Donut zu fahren ist wider Erwarten kein Zuckerschlecken; es muss ein Mittelpunkt deklarier twerden und sodann gehört nur der Donut-Ring zur Scoring-Area: Über 1000 Fuss fuhren die beiden Vollgäsler möglichst lange Slalom im unsichtbaren Luft-Ring.

Beim Ellbow wird das beste Ergebnis erreicht, wenn der deklarierte Punkt nach zwei Kilometern Fahrt in eine Richtung, danach wieder erreicht wird (180 Grad-Wende). Beide Aufgaben klappen ok, für genaue Resultate warten wir die Auswertung ab...

Es folgte eine etwas ruppige Landung im Kuh-Feld. Die Kühe und ein Kalb waren sehr neugiertig und liefen sofort auf die frechen Eindringlinge zu. Dave konnte sie mit Gestikulieren und Zurufen zum Glück daran hindern, mit ihren Hufen auf den Ballon zu treten und ihre behörnten Köpfe an der Hülle zu reiben! Ein netter Bauer und seine kleinen Töchter halfen den Nachfahrern Lisi und Fäbu einen Weg zu den gelandetet zu finden und so konnten wir auch schon einpacken. Froh, nicht gefressen worden zu sein, fuhren wir ab Richtung Gastanken, Mittagessen und schliesslich... Bett.

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Kurzer Jump über zwei HWZ

Das Wetter hat sich gegen Abend wieder von der freundlichen Seite gezeigt. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf und einem gemütlichen Kaffeekränchen im Schlossgarten sind wir wieder Richtung Competiton Center aufgebrochen. Auf uns warten zwei Marker auf dem Briefingtisch. Mit den Schweizer Teams gehts auch gleich los zur Startplatzsuche. Anfangs noch gemütlich, muss plötzlich alles schnell gehen. Das Startfenster ist offen und es sind schon die 1. Ballons in der Luft. Kurzfristig entscheidne wir uns noch für einen (hoffentlich) besseren Startplatz. Aufrüsten geht ruckzuck und schon gehts zügig zum 1. Ziel. Knapp 20 Minuten und zwei HWZ (ca. 7m und 0.30m) später sind wir wieder am Boden. Auch unsere Bodenheroes kommen schon angedüst und so sind wir unter den Ersten an der Gastankstelle. Trotzdem ist erstmal warten angesagt. Die Technik streikt. Wir werden zum Nachtessen geschickt und können anschliessend die Flaschen gefüllt abholen. Was für ein Service! Und so sind wir zeitig wieder im Château und freuen uns über die guten Zwischenresultate der Schweizer Teams!

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Schenkelgeplänkel

Die heutige Morgenfahrt wartete mit vier Aufgaben auf. Rekord bisher. Zum Start ging es zu zwei Zielkreuzen (CRAT und HWZs) wobei eines "gravity" und das andere "free" gemarkert wurden. Danach durften wir direkt ein FON anfahren, also ein selbst deklariertes Ziel auf 500ft.

Die Ballone gingen bei den Zielkreuzen in einen veritablen Nahkampf - im engen Luftraum wurde um jeden cm gekämpft, bzw. um die Sicht und Zugang zum Kreuz.

In fliessendem Übergang ging dann das Feld auseinander weil ein enormer Land-Run als letzte Aufgabe anstand. Bei dieser Aufgabe geht es darum, eine möglichst grosse Fläche in Form eines Dreiecks (3 Punkte) auf die Karte zu "zeichnen". Normalerweise ist diese Aufgabe in einem Zeitfenster von z.B. 30min. zu erfüllen. Nicht aber in Frankreich, da startete die WErtung nach Abschluss der vorherigen Aufgabe und dauerte bis zum Ende der Wertungsperiode - also rund 2h. Dadurch kommen zu den Zeit- und Streckenberechnungen auch noch die Gasvorräte ins Spiel, wie auch die grossflächigen Sperrgebiete. Wir errechneten ein schönes Dreieck, kämpften uns tief in den SSW und dann auf fast 10'000ft (es war saukalt) wieder hoch in den Norden der Wettkampfkarte um dann tiefer wieder nach W zu verschieben. Unser Plan ging fast ganz auf, jedoch wurden wir dann in Folge Gasknappheit etwas zu früh zur Landung gezwungen und setzten auf einem Feld vor Überfahrt der Stadt Angers auf. Das Dreieck konnten wir so nicht ganz "öffnen" dafür aber sicher landen. Relativ früh waren wir dann beim Gastanken und starten wieder mit vollen Flaschen, die Tankladung im laster hat nur für die ersten 40 Teams gereicht - der Rest bekommt erst vor der Abendfahrt. Vollgetankt und vollgefressen gönnen wir uns eine gute Runde Schlaf im Château Vollgas.

 

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Balloon Balloon

Das Wetter verbesserte sich im Laufe des Tages und so konnten wir uns am frühen Abend wieder auf dem Feld für einen gemeinsamen Start versammeln. Marie-Lou un dDave begannen die Fahrt zügig und konntne das Pilot Delared Goal (PDG) einerigermassen treffen. Von den drei möglichen Zielen des Zesitation Waltz (HWZ) fuhren die beiden das nördlichste an. Auch hier konnten sie dne Marker recht nahe am Zielkreuz platzieren, jedoch wehte der Wind am Boden etwas zu stark nach links - was das Resultat etwas verschlechterte. Nichtsdestotrotz sind wir zufriedne mit der heutigen Abendfahrt und haben uns die Pasta im Garten verdient! Nun geht es in die Heia - Morgen ist auch noch ein Tag, yeah!

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Windiger Morgen

Gestern sind wir in der Hitze geschmort, heute pustet uns der Wind fast vom CLP. Und so kommt, was wir bereits ahnen; Fahrt abgesagt! 
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