Fröhliches Markerwettschiessen

Der heutige Tag begann mit einem kleinen Warm-up: Victor, unser Observer aus Australien hat Dave und Lisi beim Briefing dazu gebracht beim Round-Call als unsere Nr. Aufgerufen wird, eine La Ola-Welle mit ihm zu machen, was den Speaker etwas aus der Fassung gebracht hat.

Bei den letzten beiden Morgenfahrten mussten wir unseren Startplatz selber suchen, heute wurde wieder einmal vom CLP gestartet. 5 Aufgaben hatten wir zu lösen; PDG, PDG, JDG, HZW, FON. Der Wettkampfdirektor schein ein Fan von Markeraufgaben zu sein! Was uns eingentlich ganz gut liegt. Beim 1. Kreuz sind wir vor dem Ziel noch einmal hoch gestiegen um zu korrigieren, was sich ausbezahlt hat. Wir haben noch ein paar Meter gutgemacht, aber dann der Schreckmoment: Der Marker verheddert sich beim Abwurf in der Ballonhülle... und fällt wieder zurück in den Korb! Was für ein Glück!

 

Die restlichen Aufgaben verliefen ohne Zwischenfälle und obwohl wir keinen 1'000 er gemacht haben, so sind wir doch zufrieden alle Kreuze innerhalb der MMA gemarkert zu haben. Wir haben aber auch wirklich die Zeit voll ausgenutzt und haben in den letzten Wettkampfminuten, nach 3h 20m in der Luft, gemarkert.

Nun reicht es noch gerade für ein 20 Minuten Nickerchen und dann gehts schon wieder los!

 

Um ausgeschlafen und fit für die 1. Fahrt zu sein, die am Dienstag Abend stattfindet, haben wir uns gegen eine weitere morgendliche Trainingsfahrt entschieden. Gestern Abend haben wir bei uns im Schloss gemütlich gegrillt, Werner hat uns mit leckeren Wildschweinwürsten verwöhnt und damit unsere Gastgeber ihr Schloss auch einmal von oben bestaunen können, haben wir ein kleines Night Glow im Schlossgarten veranstaltet und den Abend gemütlich ausklingen lassen. 

 

Gross ausschlafen lag dann aber heute trotzdem nicht drin, bereits um 10:00 mussten wir zur Opening Ceremony beim Competition Center bereits stehen. Vor dem General Briefing fand dann noch eine Auto-Parade der Ballon-Team durch die Altstadt von Brissac statt. Wir haben dem Konvoi von unserer Stammkneipe aus bei einer erfrischenden Glacé zugejubelt. Um den Teamfrieden aufrecht zu erhalten haben wir die Prioritäten zugunsten der Kulinarik gesetzt.

 

Und dann war es endlich so weit. Das 1. offizielle Briefing! Es liegen zwei Marker bereit. Zu lösen gibt es zwei Hezitation Waltz. Bei Aufgabe 1 stehen drei Ziele zur Auswahl, Marker Drop frei und bei Task 2 kann zwischen zwei Zielen gewählt werden (Marker Drop Gravity, also vom Korbrand fallen lassen wobei die Hand innerhalb des Korbes sein muss). 

 

Der Wind ist relativ stark und auch variabel, weshalb sich die Schweizer Teams die Wahl des Startplatzes gut überlegen. Am Schluss sind dann alle Teams so dicht beieinander, dass es zum Teil schon fast den Anschein eines Common Launch Feldes macht. Zum Glück gibt es genügend freie Felder. Zum 1. Ziel sind es nur etwas mehr als 2 Kilometer und mit dem zügigen Wind bleibt nicht viel Zeit zum überlegen. Schon haben wir das Zielkreuz erreicht. Wir behalten die Nerven und sinken nicht zu früh, so ziehen wir tief genau übers Zielkreuz hinweg und können den Marker fast in die Mitte werfen. Ein guter Start!

 

Beim 2. Kreuz markern wir aus der Höhe, suboptimal, aber geschätzte 7m Ablage. Wir freuen uns über einen geglückten Start!


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Kommentare: 1
  • #1

    Val-ee (Freitag, 04 November 2016 10:52)

    Yeah! Super Japanese-Style Foto! Tönt super, da heiter sicher es paar Plätz guet gmacht!
    Witter so,
    #fäud vo hinger ufrolle,
    #traditione bewahre ,
    #nüt nöis afa ;)

    Liebi Grüess us SUISU